Riesling - Terroir und Aromen

Urgestein und Quitte - Rauch

Urgestein und Quitte - Rauch

Gneis und Granit prägen die urgesteinlichen Böden, die vor allem in der Wachau vorkommen.

Die steinigen, kargen, leicht erwärmbaren, aber wasserdurchlässigen Böden verleihen dem Riesling feine Quittenaromen.

Diese Rieslinge, die in den steilen Terrassenlagen einer extremen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, lagern zum Schutz Gerbstoffe in der Traubenschale ein.

Die Gerbstoffe können während der Gärung durch die Hefe in geruchsaktive, leicht rauchige Aromastoffe umgelagert werden. Diese Aromen, die in anderen Bodenformationen typischerweise nur in heißen Jahren vorkommen, bauen sich in ein bis zwei Jahren von alleine ab.

Dank ihrer Reife brillieren diese fast wuchtigen auf Urgestein gewachsenen Rieslinge mit einer unglaublichen Präsenz und Vielschichtigkeit.

Textquelle: Aus dem Buch "Riesling". Mit freundlicher Genehmigung des HALLWAG-Verlags.
Text: © HALLWAG-VERLAG

[ Buch bestellen ]