Riesling - Anbaugebiete Deutschland - Rheingau

Blick vom Johannisberg auf den Rhein

Die 3.200 ha umfassende Rebfläche des Rheingaus ist zu 79% (2.528 ha) mit Rieslingreben bestockt.

Die Qualitätsbegriffe Kabinett, Spätlese und Auslese wurden hier geprägt. Im Jahr 1775 wude im Rheingau die Spätlese entdeckt.

Schon Karl der Große hat hier, wie in Rheinhessen, den Anbau gefördert. Und er schenkte den Rheingauer Winzern das Privileg, in "Straußenwirtschaften" den eigenen Wein auszuschenken! Auch dafür ist der Rheingau heute noch berühmt.

Rheingau

Burgen, Schlösser, Klöster und der Rhein ziehen alljährlich Besucher aus allen Erdteilen an.  Von Lorch bis Flörsheim erstreckt sich die Rheingau-Riesling-Route über eine Länge von 70 km. Auch zu Fuß lässt sich das Rieslingparadies per Rheingauer Rieslingpfad auf 120 km Wanderwegen erkunden.

Erstes Gewächs

Weine aus offiziell klassifizierten Lagen des Rheingaus - das entspricht ca. 30% der Anbaufläche - dürfen mit der Qualitätsbezeichnung Erstes Gewächs bezeichnet werden. Die aus diesen Lagen per Hand gelesenen Trauben können einen Maximalertrag von bis zu 50 Hektoliter je Hektar aufweisen. Die Vermarktung der Weine unter dem Qualitätsbegriff Erstes Gewächs ist frühestens ab dem 1.September des auf die Weinlese folgenden Jahres zulässig.